Hospiztag - nachdenken über Tod und Trauer

Stiftung und Verein Hospizarbeit informieren auch über den Neubau des Hospizhauses.

Gifhorn. Das geplante Hospizhaus wird Thema sein beim Welthospiztag in Gifhorn. Verein Hospizarbeit und Hospizstiftung wollen den Gifhornern mit Unterstützung der Sparkasse aber vor allem die menschlichen Anknüpfungspunkte unter dem Motto "Weil du wichtig bist" nahebringen.

Am Mittwoch, 10. Oktober, hält der Sterbebegleiter und Autor Martin Kreuels, verwitweter Vater von vier Kindern, von 19 Uhr an in der ehemaligen Kassenhalle der Sparkasse einen Vortrag zum Thema "Männer trauern anders". Kreuels gilt als einnehmender Redner: "Es darf auch mal gelacht werden", sagt Stiftungsvorstand Jörg Dreyer. Das Thema beschäftige viele Menschen. Der Eintritt ist frei.

Wenn am Sonnabend, 13. Oktober, der offizielle Hospiztag begangen wird, planen Verein und Hospiz von 10 bis 13 Uhr einen Infostand in der Fußgängerzone. Anhand aktualisierter Pläne zeigt die Hospizstiftung, wie das Haus am Schleusendamm aussehen wird, wo bereits das Grundstück gerodet wird. "Die Bürger werden mit Fragen kommen", ist Vorstand Alexander Michel vorbereitet.

Nicht minder wichtig ist die Aufgabe der Sterbebegleiter des Hospizvereins, deren Arbeit die neue Vorsitzende Ingrid Pahlmann vorstellen wird. 45 Begleiter engagieren sich ehrenamtlich, elf lassen sich in einem einjährigen Kursus ausbilden - 90 werden mit dem Start des Hospizhauses gebraucht.

Jörg Dreyer betont, wie wichtig es auch grundsätzlich sei, dass sich die Menschen die Bedeutung von Tod und Trauer bewusst machten. Cf

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Alexander Michel (von links), Ingrid Pahlmann, Jörg Dreyer und Klaus Gehlfuß laden zum Welthospiztag ein. Es gibt zwei Veranstaltungen.

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