Die Architektinnen Andrea Geister-Herbolzheimer (zweite von links) und My Linh Cao (Mitte) stellten ihre Pläne dem Stiftungsvorstand vor.

Kuratorium würdigt Verdienste des engagierten Palliativ-Mediziners – Dr. Margarete Oelke-Hofmann ist Nachfolgerin

Von Uwe Stadtlich

Gifhorn. Diese Nachricht dürfte für viel Gesprächsstoff sorgen: Nach mehr als sechs Jahren engagierter Arbeit gibt Jörg Dreyer sein Vorstandsamt in der Hospiz-Stiftung für den Landkreis Gifhorn ab. Eine Nachfolgerin steht bereits fest.

2020 02 07 AZ Dreyer 144652a6 48f5 11ea a4d8 22f366a24718

Hospizstiftung: Jörg Dreyer (Mitte) gibt sein Vorstandsamt ab, Dr. Margarete Oelke-Hofmann (3.v.r.) tritt die Nachfolge an. Foto: Torben Niehs

Superintendentin Sylvia Pfannschmidt, Vorsitzende des Kuratoriums der Hospiz-Stiftung, informierte am Donnerstagnachmittag über das Ausscheiden von Dreyer aus dem Stiftungsvorstand. Sie bezeichnete den aus Oesingen stammenden Palliativmediziner als „Gründungsvater“ des Hospiz-Projektes. Dreyer sei Ideengeber und Förderer für ein Hospiz in Gifhorn und habe sich seit Gründung der Stiftung dafür eingebracht. „Er hat die Menschen erfolgreich von seiner Idee überzeugt“, bedankte sich Pfannschmidt bei dem Arzt aus dem Nordkreis.

„Ich gehe aus persönlichen und nicht aus gesundheitlichen Gründen“, gab Dreyer nur eine kurze Erklärung ab. Pfannschmidt versicherte im Pressegespräch am Donnerstag jedoch, dass Jörg Dreyer sein Wissen nach Fertigstellung des Hospizneubaues ehrenamtlich zur Verfügung stellen werde.

Eine Nachfolgerin für Dreyer – zum Abschied gab’s für ihn einen bunten Blumenstrauß – ist bereits gefunden: Dr. Margarete Oelke-Hofmann aus Gifhorn übernimmt seine Rolle im Vorstandsteam. Mit Ulrich Gasa, der bereits im November 2019 in das Führungsgremium gewählt wurde, ist der Vorstand der Hospiz-Stiftung nun wieder komplett. Gasa war für Klaus Gehlfuß gekommen, der von seinem Vorstandsamt ebenfalls aus persönlichen Gründen zurückgetreten war.

AZ 07.02.2020